Neuer Weblog eines erleuchteten CTU-Agenten, der sich aus der bisherigen Blogosphäre distanziert
12 Jan
Ich bin vor ein paar Tagen auf einen interessanten Dienst gestoßen, den Google Reader
Ich finde es besonders praktisch, dass man die Feeds auf einer Webseite verwalten kann, d.h. man muss kein spezielles Programm installieren und (meiner Meinung nach eher relevant) man hat überall den gleichen Wissensstand
Mit gleichem Wissensstand ist gemeint, dass ich sowohl von meinem Laptop aus, als auch von einem PC bei einem Freund oder in der Schule auf die Seite gehen, mich einloggen und immer die gleichen Einstellungen habe – wenn ich z.B. in der Schule nachgucke und einen Artikel lese und evtl. kommentiere, wird er mir am Laptop daheim nichtmehr als neu angezeigt, weil ich ihn ja in der Schule gelesen habe (ja man kann sich die Zeit dort auch sinnvoll vertreiben
)
Wenn man auf die Seite des Google Reader gewechselt und sich eingeloggt hat findet man erstmal eine leere Oberfläche vor, zusammen mit einer Anleitung zum “loslegen”:
Um einen Feed hinzuzufügen klickt man links auf Add subscription und gibt in das geöffnete Eingabefeld entweder die “normale” Seite ein (z.B. http://gordodong.blog.de/; es wird automatisch der Feed erkannt), oder direkt den Feed, also z.B. http://www.blog.de/srv/xml/xmlfeed.php?blog=11207&mode=rss2.0.
Mit einem Klick auf Add wird der Feed geladen.
Danach erscheint der Feed links in der Übersicht und wird auch gleichzeitig geladen. Im Screenshot sieht man meinen Weblog mit dem geöffneten Artikel Moorhuhn Wanted – lustiges Spiel in der erweiterten Ansicht – man kann so blättern bzw. lesen und durch klicken auf die Überschrift jederzeit zur Original-Seite wechseln.
Ruft man die Einstellungen über Manage subscriptions auf, kann man die Namen der einzelnen Feeds und deren Erscheinung verändert, sie löschen oder in Ordner verschieben:
Im folgenden Screenshot sieht man die Willkommensseite des Google Reader.
An den fettgedruckten Namen einzelner Feeds zusammen mit einer eingeklammerten Zahl erkennt man, dass neue Einträge vorhanden sind (klicken auf den Namen zum Anzeigen), außerdem sieht man im rechten Teil eine Auflistung der Überschriften der einzelnen Einträge zusammen mit dem Beginn des eigentlichen Inhalts unter dem Namen des Feeds:
Auf diesem Screenshot sieht man eine (meiner Meinung nach) weniger interessante Funktion.
Man kann einzelne Einträge der Feeds auf “share” setzen, wodurch sie in einem eigenen Feed des Google-Benutzers erscheinen und an per Link an Freunde weitergegeben können.
Desweiteren sieht man auf dem Bild die Listenansicht. Normalerweise werden die Einträge immer erweitert, d.h. mit Inhalt, angezeigt, wahlweise kann man aber auch eine Listenansicht nur mit den Überschriften anzeigen lassen (List view)
Empfehle jedem, der ein paar Blogs oder andere Feeds regelmäßig liest den Google Reader mal zu testen
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