Suchmaschinen bewerten ja bekanntermaßen Links auf eine Seite :yes:
Je mehr Seiten auf eine bestimmte Seite verweisen, desto höher steigt die für diese Seite vergegebene Platzierung innerhalb dieser Suchmaschine (abgesehen von Spamming natürlich).
Man kann dieses Verhalten einer Suchmaschine durch Meta-Tags bzw. durch einfache Tags bei Links beeinflussen, durch die man einer Suchmaschine mitteilt, dass sie diesen Link nicht “verfolgen” (engl. “follow” = “verfolgen”) soll.
Das Tag für das Nichtverfolgen lautet demnach auch nofollow und ist bei WordPress standardmäßig für Kommentare eingestellt, um Spam vorzubeugen:
Dadurch, dass ein Link in einem Kommentar mit angehängtem nofollow-Attribut für Suchmaschinen nicht relevant ist, sollen Spammer “überzeugt” werden, dass es eben keinen Zweck hat, Spam-Kommentare in diesem Blog abzugeben – eine durchaus sinnvolle Überlegung! :-/
Leider hat dieses Prinzip aber auch einen Nachteil:
Dadurch, dass jeder Kommentar für Suchmaschinen nicht relevant ist, werden auch “ehrliche” Kommentatoren gebremst, die somit ja auch keine Vorzüge bei Suchmaschinen durch das Publizieren ihres Links haben…
Außerdem wirken sich Links nicht auf die Zielseite positiv aus, sondern auch auf die, auf der sie platziert sind, weswegen es für WordPress ein Plugin namens Follow URL gibt, welches diese Einstellung ändert:
Dieses Plugin entfernt das sogenannte nofollow Attribut , dass uns WordPress heimlich an die Links pappt, die in den Kommentaren stehen. Einmal aktiviert, arbeitet dieses Plugin unauffällig im Hintergrund und belastet auch Niemanden.
So sieht es übrigens aus, wenn man einen Kommentar in einem Blog hinterlässt (gell, Jack?), der dieses Plugin nicht aktiviert hat:
<a href=‘http://www.gordosweblog.de/’ rel=‘external nofollow’>Gordo</a>
Es existiert zwar ein Link zu meinem Weblog, jedoch ist dieser für Suchmaschinen nicht relevant verleitet dazu, andere Blogs zu kommentieren… :yes: